MPU-Statistik

In Deutschland gab es 2012 etwa fünf Prozent weniger medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) als im Vorjahr. Insgesamt führten die 13 aktiven Träger der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung 94.176 Untersuchungen durch. Bei ca. 54 Mio Fahrerlaubnisinhabern in Deutschland entspricht die Anzahl der untersuchten Personen eine sehr geringe Quote von ca. 0,175%. Das heißt, dass weniger als zwei Personen von 1000 Führerscheinbesitzern sich einer MPU unterzogen. Diese Quote bleibt in den letzten Jahren etwa konstant.

Verteilung der medizinisch-psychologischen Untersuchungsanlässe in Deutschland im Jahre 2012, Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen (www.bast.de)

Begutachtung der Fahreignung 2012

  • 44% machten die Alkohol -Fragestellungen aus, die stärkste Anlassgruppe für MPU-Gutachten, wie jedes Jahr. Das waren ca. 41.500 Personen.
  • 21% machten Drogen -Fragestellungen aus. Das waren ca. 20.000 Personen.
  • 16,5% bezogen sich auf Verkehrsauffälligkeiten und Straftaten . Das waren ca. 15.500 Personen.
  • weniger als 0,5% bezogen sich auf Personen mit körperlichen und/oder geistigen Mängeln.
  • 11% ergaben sämtliche übrigen Anlässe, wie Befreiung vom gesetzlich vorgesehenem Mindestalter zum Erwerb einer Fahrerlaubnisklasse, Prüfungsauffällige u.a.

Was die Verteilung der MPU-Ergebnisse angeht, so gab es kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:

Ca. 56%  bekamen ein positives MPU-Gutachten und wurden als geeignet bewertet.
Ca. 44% bekamen ein negatives MPU-Gutachten und wurden als nicht geeignet bewertet. (Davon waren 7% nachschulungsfähig.)

Damit Sie Ihre Chance erhöhen, zu den zu o.a.  56% zu gehören, biete ich Ihnen fachlich fundierte, verkehrspsychologische MPU- Vorbereitung in Form von verkehrstherapetischen Maßnahmen an. Das sind folgende Einzelinterventionen:

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