Alkoholintervention

Wenn Sie mit Alkohol am Steuer auffällig geworden sind und wenn Sie seitens der Fahrerlaubnisbehörde zu einer Alkohol MPU aufgefordert wurden, so sollten Sie eine verkehrspsychologische MPU-Vorbereitung in Anspruch nehmen, um die Zweifel der Behörde auszuräumen. Denn ca. 45% aller alkoholanlassbezogenen medizinisch-psychologischen Untersuchungen werden jährlich negativ entschieden.

Eine MPU Vorbereitung wegen Alkohol am Steuer besteht in der Durchführung einer verkehrspsychologischen Therapie resp. Verkehrstherapie. Als Verkehrspsychologe und Verkehrstherapeut biete ich Ihnen eine solche Verkehrstherapie wegen Alkohol am Steuer als Alkoholintervention an.  Hier sehen Sie den Inhalt der Alkoholintervention.

Im Allgemeinen soll -abhängig von der individuellen Alkoholproblematik-  im Rahmen dieser Maßnahme das Trinkverhalten selbstkritisch betrachtet, tieferliegend analysiert und geändert werden. Ein kontrolliertes Trinken oder eine Alkoholabstinenz soll abhängig von der individuellen Vorgeschichte angestrebt, umgesetzt, verkehrstherapeutisch begleitet und für eine ausreichende Zeit stabilisiert werden. So können Sie im Rahmen Ihrer MPU Vorbereitung Ihre Chance erhöhen, ein positives medizinisch-psychologisches Gutachten bei Ihrer MPU wegen Alkohol am Steuer zu bekommen.

Alkoholabstinenz oder kontrolliertes Trinken? Die Frage wird uns zu Beginn der Verkehrstherapie beschäftigen. Die Alkoholabstinenz kann man jedenfallss heutzutage NUR in forenisch akkreditierten Laboratorien (nicht beim Hausarzt) biochemisch nachweisen. Das geschieht im Rahmen eines Abstinenzprogramms mit Urinkontrollen oder u.U. auch mit einer Haaranalyse. Leberlaborwerte reichen i.a. nicht mehr aus. Sie können u.U. nur als Indikator für einen geringen Alkoholkonsum verwertet werden, nicht für den Nachweis einer Alkoholabstinenz. Die Alkoholabstinenz kann heutzutage nur über das Fehlen von einem Stoffwechselabbauprodukt des Alkohols, namens Ethylglucuronid (EtG), im Blut oder in den Haaren belegt werden. Ich helfe Ihnen gerne bei der Suche eines passenden Abstinenznachweisprogramms.

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